Beide Anlässe „Makrofotografie im Botanischen Garten“ und den dazu gehörenden Höck „Besprechung Makrofotografie“ werten die Teilnehmer als sehr schöne Erfolgserlebnisse. – So die Rückmeldungen an den Veranstalter, Foto-Club Appenzellerland. Nicht nur die Fotografen, sondern auch Club-Mitglieder, die nicht im Botanischen Garten aber am Höck dabei sind, geniessen eine inspirierte und inspirierende Besprechung der Fotografien.
Schon die Ankündigungen lassen vermuten, dass fotografisches Experimentieren im Vordergrund des Interesses steht. Natürlich werden auch „konventionelle“ Aufnahmen vorgestellt und finden sehr positiven Zuspruch. Besondere Freude aber bereiten uns an diesem Abend Fotografien, die durch Mehrfachbelichtung, High-key, Low-key, Verwischung etc. oder Kombination verschiedener Techniken entstanden sind. Sie eröffnen eine neue Sicht auf Komposition, Farbgebung und Bildsprache. Da werden völlig „uninteressante“ Pflanzen zu berührenden Wesen, sanfte Flächen und stachelige Ränder stehen einander wie Zeichen emotionaler Regungen gegenüber. De-Fokussierung lässt Blüten und Blätter „feenhaft“ erscheinen und sanft strahlende Orchideen treten aus geheimnisvollem Dunkel hervor. Wir stellen fest, die Fotografien bilden nicht einfach nur ab, sie rufen Assoziationen und Emotionen hervor – und erreichen damit eines der vornehmsten Ziele unserer Passion, sie berühren.
Danke, Euch allen, die Ihr fantasievoll fotografiert und Euch beherzt in die Besprechung eingebracht habt. Mit Euch macht das Clubleben und -Streben richtig Spass!

Manfred Weitz, 13. Februar 2019

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