Am Samstagmorgen, kurz nach dem der Hahn gekräht hatte, fanden sich sechs angehende Tarantinos im Kirchgemeindehaus in Heiden ein. Nach Kaffee und einem kleinen „Zmorge“ wurden erst die neun wichtigsten Punkte beim Filmen abgehandelt.
Als Eselsbrücke dafür benutzten wir den B.I.T. B für BILD (-Belichtung, -Schärfe, -Weissabgleich) I für INHALT (-Geschichte, – Bildauschnitt, -Achse) T für TON (-Pegel, -Mikrofon, -Zwei Quellen) Anschliessend haben wir gemeinsam verschieden Filmemacher-Tools angeschaut. Als dann jeder endlich seine eigene Kamera in die Hand genommen und die verschiedenen zum Teil sehr wichtigen Einstellungen vorgenommen hatte, knurrte der Magen.

Mit Fastfood gefülltem Bauch ging es anschliessend nicht etwa zum Mittagsschlaf sondern an die frische Luft, um endliche ein paar 1. Sequenzen zu drehen. Diese haben wir danach in Adobe-Premiere importiert und mit Schweisstropfen auf der Stirn bearbeitet. Die schlechte Sicht auf den Beamer, die Komplexität von Premiere, und die Performance einzelner Laptops vor Ort (es werden aktuell neue Gerätschaften beschafft und grosszügiger Weise vom Lebenspartner bezahlt ) zogen das Ganze dann doch sehr in die Länge.

Nichts desto trotz haben alle Anwesenden einen ersten fertigen Film geschaffen und ausgerendert. Für künftige Filmevents, werden wir in kürzeren Etappen arbeiten, damit am Abend wieder ale glücklich und nicht ausgelaugt ins Wochenende gehen.

Auf Grund der durchwegs sehr positiven Feedbacks der Teilnehmenden werden wir gerne schauen, wo und in welcher Form wir unsere frischgewonnenen Filmkenntnisse erneut zum Einsatz bringen werden.

Herzlichst Euer
Oli